Category Impressionen

Alleine

Man muss mich beaufsichtigen!
Mich ständig beschäftigen!
Mir Tag und Nacht was Neues zum spielen geben!
Denn bin ich mit mir alleine tue ich mit selber weh, weill die Welt um mich herum zusammen fällt und ich mir nicht anders zu helfen weiss!!
Kurz:
Bin ich mit mir alleine bringe ich mich selber um!!!

von Sinja

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Kunst und Liebe

Zärtlich spielen deine Finger ihr Stück. Erforschen sacht federnd das neue Instrument. Die Lippen formen ein Lächeln. Die Augen geschlossen. Lassen dem Erfühlen freien Lauf. Setzen sich zu Bildern, Melodien gar zusammen.
Ob Beethoven so komponierte? Die Melodien, die seine Finger erfühlten, später mit Feder das Pergament erfüllten? Welch Komponist kann glücklicher sein als ein solcher?
Welch Maler wohl statt zur Feder zum Pinsel griff um erfühltes für das Auge anderer Betrachter festzuhalten? Oder lieber nur für das eigene Auge als Erinnerung an das was er fühlte? Welch Künstler, der solches Glück erfuhr, gibt dieses gern frei um es von Kritikern zerpflücken zu lassen? Sich die Erinnerung kaputt machen zu lassen?
Kunst ist Liebe?
Liebe ist Kunst?
Liebe gleich Fantasie gleich...

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Haus von Stein

In einem Haus von Stein,
dort bin ich gefangen,
einst hinein gegangen,
bin ich auf ewig sein…

Der Tod, er ist kein Segen,
Erlösung nur auf Zeit,
die Ewigkeit ist weit,
ich kann mich kaum bewegen…

Die Ewigkeit ist mein,
der Tod lässt nicht verhandeln,
ich muss auf ewig wandeln,
in einem Haus von Stein…

von Sinja

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In einer Welt…..

In einer Welt ohne Licht,
kannst Du es hören?
Klingt ein kleines Gedicht!

Es wird Dich zerstören!

In einer Welt ohne Tag und Nacht,
ergreift die Dunkelheit die Macht.

In einer Welt ohne Liebe und Leid,
bist Du dem Untergang geweiht.

Der Teufel hat sich vor einiger Zeit,
um Deine Seele beworben.

Von Liebe und christlichem Glaube befreit
Ist sie gestern gestorben.

für Timo

von Sinja

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Gefangene Seele

Gefangene Seele

Trauer spricht aus Deinen Augen,

Einsamkeit springt mir entgegen,

Tiefer Schmerz – gequälte Seele,

Wie ein Stahlband Dich umfängt,

Verzweifelte Suche

Nach dem Weg –

Wie heraus aus

Diesem Wahnsinn.

***

Aber die Angst den Weg zu finden

läßt Dich einsam bleiben.

***

Könnte ich Dir die Angst nehmen,

wie schön wäre es,

Dich lachen zu sehen.

von krebschenrot

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Krieg

Über den Horizont
schiebt langsam sich der Morgen,
nur einer, der dort wacht,
an des Krieges Front,
wo Tod und Schmerz den Tag bestimmt,
man gegenseitig Hoffnung nimmt…

Mond im Silberlicht,
ein funkeln wird geschaffen,
die Sterne und die Waffen
glitzern dicht an dicht,
wo Tod und Schmerz den Tag bestimmt,
man gegenseitig Hoffnung nimmt…

Doch plötzlich zuckt durch dunkle Nacht
ein leuchtend heller Pfeil,
saust wie des Henkers Beil
hernieder, kalt, mit voller Macht…
und Arme, Reiche, Pfaffen,
greifen zu den Waffen…

Über den Horizont
schiebt langsam sich der Morgen,
erhellt, was grad verborgen,
an des Krieges Front,
wo Tod und Schmerz den Tag bestimmt,
man gegenseitig Hoffnung nimmt…

Hunderte gestorben,
liegen Feinde dicht zusammen,
durch Tod vereint im Gras, im klammen,
zum Siegen einst g...

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Mein Leben

Weck mich auf…
Bitte…

Heiße mich endlich Willkommen…
Nimm mir bitte endlich das Gefühl,
ein ungebetener Gast zu sein…

Berühre mich,
nimm mich an
als einen Teil von dir!

Akzeptiere,
dass ich so lange bleiben werde,
wie ich es will!
auch, wenn du mich nicht
darum gebeten hast…

Und vielleicht,
irgendwann…
da bist du mein…

Mein Moment…

Mein Tag…

Mein Leben…!!!

von sinja

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Wahre Ansicht

Willst hören die Welt wie sie zu dir spricht.
Willst sehen die Nacht und das Sonnenlicht!
Willst riechen die Luft, die Freiheit, das Leben!
Willst fühlen wie einer nur dir ergeben…

Doch h?ren tust nur Trauer und Leid!
Sehen tust nur der Menschen Neid!
Riechen nur Gift und Gefangenschaft!
Fühlst die Einsamkeit…
Jede Nacht….

von Lichterhexe

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Lebensglück

Frage nicht, was die Zukunft Dir bringen mag,
sondern strebe danach innerlich ruhig und fest zu werden.
Denn nicht wie Dein Schicksal sich entscheidet,
sondern wie Du Dich damit abfindest, das allein bedingt
Dein Lebensglück.

von scherlein

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Es ist schon tausend Jahre her

Es ist schon tausend Jahre her

Es ist schon tausend Jahre her,

da stieg ein alter Weise, den Berg hinauf,

zu seinem Freund dem alten Baum,

beflügelt von seinem Lebenstraum

und seiner letzten Reise.

*

Mit Herzensschwere stieg er hoch

die schweren Schritte doch leicht und schnell,

auf längst verschollenen Pfaden,

des Dickichts Rascheln um ihn herum,

dem Leben längst entsagend.

*

Ein Lächeln sein Gesicht erhellt, die Augen funkeln leise,

aus tiefen Tälern Musik erklingt

erzählend Geschichten aus fernen glücklichen Tagen.

So sieht doch der alte Weise

hinab auf eine tote Welt ? gestorben still und leise.

*

Noch einmal fand sein Blick den Weg zurück,

hoch jenseits bösen Denkens, wo Nebel miteinander ringen

wo Feen singen das Lied vom Glück

so setzt er sich nieder zum Freund Baum,

und l...

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