Category Gedanken

Es irrt durch dunkle Wälder

Es irrt durch dunkle Wälder
Wer keine Lampe hält
Und sucht nach seinem Ziele,
Wer keine Richtung wählt….
Wie soll ich wissen was mein Weg ist,
wenn er mir nicht vorgegeben?
Wenn keiner ihn zuvor gegangen?
Wie kann ich sicher ihn begehen,
wie soll ich denn mein Leben leben?
Ohne Sorge, ohne Bangen?
GAR NICHT! Teste, prüfe, wage,
Lebe jetzt und lebe hier,
Liebe, was du tust und trage
Demut, Neugier, Mut in Dir!!!!
Von Sinja 19.09.2016
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…ganz normale Leute…

Dein Wort sei mein Wille,
mein Wunsch, mein Gesetz,
nur Deine Hand soll mich führen.
Nur Du kannst mich hören,
auch wenn ich nicht spreche,
mich ohne Berührung berühren…

Ich schließe die Augen.
Mit sicherem Schritt
beschreit ich den Weg meines Seins.
Ich muss ihn nicht sehen
um ihn zu gehen.
Mein Herr: Ich bin einzig Deins!

Was fällt „den Menschen“ nur so schwer,
mich als „normal“ zu sehen,
Ich habe sie ja nicht gebeten,
mein Weltbild zu VERSTEHEN!

Ich werde gebrochen und bin dadurch ganz,
Schlichtheit und Demut sind Glamour und Glanz.
Wenn ich falle, schlag ich nicht nieder,
werde gefangen, wieder und wieder.
Respekt, Fürsorge, Liebe und Leid,
Hingabe, Einsam- wie Zweisamkeit,
alles zusammen in Bahnen gelenkt,
das ist es, was mein Herr mir schenkt!

Und bei Toast und Kaffee am nächs...

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Wie eine Katze …

sie ist Dein und folgt Dir treu,
lechzt nach Deiner Hand und Nähe,
zart und leise, sanfte Pfoten
entdeckt das Leben täglich neu,
hat ihre eigene „Musik“,
doch tanzt sie nur nach Deinen Noten.

Auch wenn draußen Vöglein fliegen,
Mäuse leben, Sonne scheint
und Du ihr dies Recht gewährst,
will sie doch bei Dir nur liegen,
weil Du sie beschützt und leitest,
sie behütest und ernährst…

Sie ist sich ihrer Kraft gewiss,
doch fährt sie nie die Krallen aus,
will Dir gefallen, bei Dir liegen,
denn dort verliert sie jeden Biss,
will sich einfach Dir ergeben
und lässt die Gedanken fliegen…

Hüte und beschütze mich,
dann schnurre ich auch nur für Dich,
schmiege mich an Deine Seite.
Führe mich, erziehe, leite,
lass mich wissen, ich bin wichtig,
alles was Du sagst ist richtig,

Und wenn de...

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Es war einmal

Ich kann meinem Mathematik-Lehrer von einst nachfühlen, wie es in seinem Innersten, weit unter seinem orange-hellgrün gestreiften Strickpulli ausgesehen haben muss. Wie es für in war, als er uns mit glänzenden Augen und mit geheimnisvoll gesenkter Stimme die Geheimnisse der Computer beibrachte.

Blöd wie die Lehrplaner damals dachten, verkomplizierte man den Spaß an den Bytes mit Flussdiagrammen und Struktogrammen, die aussahen wie ineinandergepuzzelte Bauklötzchen. Diese Diagramme sollten uns Respekt lehren vor den Geheimnissen der Schaltkreise. Und sie sollten uns klarmachen, dass Computer in erster Linie dazu da seien, um Quadratwurzeln zu ziehen und Iterationen zu berechnen. Wer programmieren wollte, musste vorher ein Schaubild zeichnen und planen...

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Schuld

Früher hatte ich
Schuldgefühle
Die mich
Am Leben ließen

Die Schuld
Die Traurigkeit
Und die Einsamkeit
Meine drei Freunde
Sie hielten zu mir
Sie waren die Einzigen
Die sich für mich
Interessierten

Sie hielten mich
Am Leben

Allgegenwärtig
Leidend
Und befreiend
Ich konnte
Sie durch und durch
Spüren
Fühlen, wie sie
Mich durchbohrten
Mich umgaben
Mich erfüllten

Und nun
Ist mir nicht einmal
Die Einsamkeit geblieben
Sie haben mir
Alles genommen
Alles
Woran ich festgehalten hatte
All das
Was ich zum überleben
Brauchte
Ist nun nicht mehr da

Jetzt habe ich
Keine Entschuldigungen mehr
Nicht zu sterben…

von Nefarius

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Fassade

eile, eile, laufe weiter,
schritt um schritt und stets voran,
bleibst du auf der stellestehen,
kommst du niemals drüben an…

eile, eile, laufe weiter,
schmerzen füsse auch und knie,
bleibst du auf der stelle stehen,
dann erreichst du dein ziel nie…

ich hab gelogen,
als ich lachte,
dich betrogen,
als ich machte
was du wolltest
und im anschluss freudig sagte „das war schön!“,
denn du solltest
meinen kummer und die schmerzen ja nicht sehn…

ich hab gelogen,
als ich weinte,
dich betrogen,
als ich meinte
du würdest mich
zu tränen rühren, durch ein „verzeihung“ nach den schlägen,
du würdest dich
ja schliesslich ändern… lügen können prägen…

hast du mein leiden nicht gesehen?
hast du mein schreien nicht gehört?
ich konnte bei dir nicht bestehen,
hast herz und seele mir zerstört…

die na...

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Der Traum

….Dunkel, die Schwärze der Nacht die fast stofflich wirkt und nun schwer in der Luft hängt lässt in mir das Gefühl von Angst aufkommen. Eine Angst die nur leicht wahrzunehmen ist aber doch stark genug um sie unmöglich zu übersehen.
Schon oft bin ich diesen Weg gegangen, der sich wie eine Schlange durch die fast undurchdringlichen Wälder schlägt. Nie zuvor aber war diese Furcht in mir. In jedem meiner Schritte scheinen Schreie wieder zu hallen, scheinen mich in einen Abgrund aus Illusionen und dunkelsten Fantasien ziehen zu wollen.
Ich spüre den Wind in meinem Gesicht, sanft streicht er mir über meine Haut. Ich schließe die Augen und verharre einen Augenblick. Ich Atme tief, lausche und versuche mich zu beruhigen...

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Im inneren meiner Seele 2

…..schwarz liegt der Schatten, erdrückt die Seele.
Mehr und mehr scheinen die Splitter meines Ichs zu zerbersten um immer wieder aufs neue tiefe Wunden mit jedem vergangenem Moment zu hinterlassen.

Die Dunkelheit zeigt mir ihre Schrecken, die Schatten verschlingen meinen Verstand.
Arme aus konzentriertem Nichts scheinen forthin weiter nach mir zu greifen.
War es doch nur die Ruhe vor dem Sturm? Wieder kehrt das Gefühl der Panik, der Angst und der Schrecken in meine Adern.
Nur zu kurz war der Augenblick der mir vergönnt war…..

Und wieder beginnt der Kampf den ich schon so lange zu ertragen habe. Bilder kehren zurück, Bilder des Glückes und des Schrecken, Bilder der Qualen, der Pein und der Ruhe.

Wie ein Sturm tobt es in mir, nicht der Sand ist es der sich windend in die Höhe stemmt, di...

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Im inneren meiner Seele

…Farben, Fragmente der Erinnerung, vergessen der Ursprung. Schmerzhafte Blitze die wieder und wieder meine Träume kreuzen. Lichter deren Klänge meinen Geist umhüllen wie die Erde ihre Kinder. Gefühle und Sehnsüchte, versteckt im Schatten meiner Seele. Errichtete Mauern zum Einsturz bereit.
Wieder und wieder Rufe des Schmerzes der Vergangenheit, Stimmen der Qualen und Angst.
Klirrende Kälte, die wie schleichende Verderbnis ihren Weg ins Innere sucht. Angetrieben vom Wissen der Vernunft, zu finden einen Weg.
Wie kristallartige Facetten, so scheinen die Möglichkeiten ihr zu entkommen, ihr der Gewissheit vom Ende. Begonnen das Leben doch verurteilt zur Qual der Einsamkeit, so gelebt um zu brechen den Kreis der beschritten ist...

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Der Einsame

Verhasst ist mir das Folgen und das Führen.
Gehorchen? Nein! Und aber nein – Regieren!
Wer sich nicht schrecklich ist, macht niemand Schrecken:
Und nur wer Schrecken macht, kann andre führen.
Verhasst ist mir‘ s schon, selber mich zu führen!
Ich liebe es, gleich Wald- und Meerestieren,
mich für ein gutes Weilchen zu verlieren,
in holder Irrnis grüblerisch zu hocken,
von ferne her mich endlich heim zu locken,
mich selber zu mir selber – zu verführen.

Friedrich Nietzsche

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