Category Abstraktes

C’est la vie

Verwirrung, Nichtwissen.
Sehnsucht nach der warmen Zweisamkeit.
Verfallen Deinem Schoße, erbarmungslos versunken in der Tiefe der Sinne.
Ein Summen der einheitlichen Körper, verloren in Dir.

—————–
Und nie verspürt ich solch Lust, solch Sehnsucht nach des bleichen Mondes Licht, denn nie vermocht ich solch güldenen Schatten zu erblicken, wie den Deinen.
Wohlgeformte Linien erstrecken sich in gleißend grauem Licht und wie Sterne blitzen deine Augen aus dem Dunkeln.
Zwei grüne Smaragde, geprägt des armen Bettlers wegen, der gegraben sein Leben lang um zu finden solch Pracht.
Lippenrosenblütenblätter kreisend, stolpernd lassen Worte Deiner entfliehen. Worte wie silberne Glockenklänge schellen aus dem plätschernden Gewässer aller Geräusche, die ich je vernahm...

Read More

Das Barockzimmer

Schweben. Inmitten des Raumes.
Verstörtes Zucken der Lider.
Ein Geräusch im hintersten Teil des Schattens.
Der Fremde lässt seinen Blick schweifen.
Ruhig und gelassen steht er am Rande und beobachtet jenes Treiben.
Man kann ihn kaum erblicken.
Nur die aufhellende Glut der Zigarette ist zu vernehmen.
Ein altes Zimmer.
Gekleidet in Barock.

Die feinsten Stoffe, Büsten, Fresken und Gemälde sind zu sehen.
Bei Tageslicht kaum zu erkennen welch Spiel dieser Raum in sich birgt. Das Geheimnis welches zu behüten ist, wie der eigene Augapfel.
Leichtes zittriges Atmen schallt von den Wänden her nieder, erfüllt den Raum und steigt hinab zu jener, welche es gab.
Ihre Augen von Muse erfüllt. Glühende Stiche gehen aus von ihrem Blick...

Read More

Worte

eine idee.
ein bedürfnis.
ein sehnen.
ein gefühl, gefühle.
eine aussage. aussagen wollen. mitteilen wollen.

halt. wie war das- eine aussage? ja, eine gute idee, etwas weitergeben. geradezu eine versuchung. aussagen, ohne zur karrikatur zu verkommen. ein seltener anblick, oder nicht? etwas sagen wollen, ohne es direkt zu sagen, sorgsam verpackt und doch schmerzlich offenliegend.
wozu dann noch die hölle?
doch ohne hölle bleibt nur ein freischwebender gedanke, allen. ohne sinn.

worte, von lauten geschaffen, resonanz suchend. aus intuition geboren, dem fluß der worte folgend. erfüllt von gefühl. lebendig von innerem verstehen. unbewu?t. wiederum alleine, ohne verständnis, nicht entlassen aus dem geist.

Wie könnte es anders sein, als beides miteinander verbinden zu wollen? Ganz einfac...

Read More

Ein Kristall

Stelle dir einen dunklen Raum vor. Einen auf den ersten Blick dunklen Raum, der neben deinem Atmen nur von einem leisen Klirren erfüllt ist. Mit jedem einzelnen Atemzug tritt ein wenig mehr ein sanftes Glitzern zu Tage, das aus der Mitte des Raumes zu kommen scheint. Frag nicht woher du weißt, dass dort die Mitte liegt. Du weißt es – und selbst wenn nicht, ist es ohne Bedeutung.
Um Farben zu sehen müsste mehr Licht da sein. Aber hier ist nur das Licht, das aus deinen Augen kommt. Mal heller, mal dunkler, je nachdem, wie genau du hinzusehen in der Lage bist und hinsehen willst. Und natürlich je nachdem, wo du hinsiehst.
Das Licht bricht sich in einem Kristall. Er sieht … ziemlich unordentlich aus. Unregelmäßig...

Read More

Miss Misty & Mr Bulldogge

„Ich denke da an was völlig Neues! Etwas wovon die Welt noch nicht gelesen hat! Misty, ich will folgendes auf Seite 3 sehen: Schwuler Pfarrer heiratet lesbische Nonne! Treib mir da jemanden auf Misty! Sofort! Ich will morgen deinen Artikel lesen!“

Total verwirrt starrt Ms. Misty ihren Chef an und haucht ihm ein leises: „H??“ entgegen.

„Was redest du da Misty? Warum sitzt du nicht an deinem Schreibtisch und telefonierst? Wenn der Artikel morgen nicht da ist bist du gefeuert!“ Brüllt ihr Chef Mr. Bulldogge.

Misty ist immer noch verwirrt, bewegt sich aber nun in Richtung Schreibtisch. Sie setzt sich auf ihren Stuhl (IKEA 29,95 besonderer Komfort). Sie blättert ihre Telefonliste durch und denkt dabei an schwule Pfarrer und lesbische Nonnen. Misty sitzt immer noch, blättert aber nicht mehr...

Read More

the sacrifice of hiding in a lie

achtung trigger!!!!!!!!

The Sacrifice of hiding in a lie
Gewidmet denen, die noch die Kraft haben, zu träumen. Möge der Wunsch in euch nie aufhören zu keimen

Ich schalte den Computer aus und mache mich auf den Weg zu dir. Du bist jetzt schon so lange gefangen und es ist närrisch, dich daran hindern zu wollen, frei zu sein.
Es regnet und ich gehe langsam in das alte Viertel: Die Luft riecht nach Regen und Dampfwolken hängen über dem Viertel. An einem Zigarettenautomat lasse ich meine Wut und den aufgestauten Hass freien Lauf. Nacht mehreren heftigen Tritten, knickt die eingebeulte Front ein und Zigarettenpakete fallen heraus .Ich trete jedoch weiter auf den Automaten ein, bis ich keuche und mein Atem in der kalten Luft kondensiert...

Read More