Dein Wort sei mein Wille,
mein Wunsch, mein Gesetz,
nur Deine Hand soll mich führen.
Nur Du kannst mich hören,
auch wenn ich nicht spreche,
mich ohne Berührung berühren…

Ich schließe die Augen.
Mit sicherem Schritt
beschreit ich den Weg meines Seins.
Ich muss ihn nicht sehen
um ihn zu gehen.
Mein Herr: Ich bin einzig Deins!

Was fällt „den Menschen“ nur so schwer,
mich als „normal“ zu sehen,
Ich habe sie ja nicht gebeten,
mein Weltbild zu VERSTEHEN!

Ich werde gebrochen und bin dadurch ganz,
Schlichtheit und Demut sind Glamour und Glanz.
Wenn ich falle, schlag ich nicht nieder,
werde gefangen, wieder und wieder.
Respekt, Fürsorge, Liebe und Leid,
Hingabe, Einsam- wie Zweisamkeit,
alles zusammen in Bahnen gelenkt,
das ist es, was mein Herr mir schenkt!

Und bei Toast und Kaffee am nächsten morgen,
oder gestern, oder heute,
teilen wir auch Alltagssorgen,
sind wir „ganz normale Leute“!

Von Sinja