Nur ein Traum

Geheimnisvolle Stille die mich umringt,
wenn mit der Nacht ein Traum beginnt.
Gedanken trennen sich von der Wirklichkeit
die Realität erscheint so endlos weit.
Ein Strudel der Gefühle die ihre Kreise ziehen,
Gedanken der Angst, die unsicher fliehen.
Zwei Herzen, die aus Sehnsucht weinen
sich aus Hoffnung vereinen,
schließen ein Band, das Gefühle verbindet,
das Nähe und Geborgenheit wiederfindet,
ohne nach der Vergangenheit zu fragen,
um Schmerz und Kummer fortzutragen.
Doch mit dem Morgengrauen sind die Bilder erloschen,
haben jenes Band gebrochen.
Langsam nur geht der Schatten der Nacht
benommen noch gefangen erwacht.
Eine einsame Träne verweilt noch auf meinem Kissen,
doch mit dem zufriedenen Gefühl Dich wenigstens als Freund zu wissen.