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… und rote Tränen fallen aus dunklen Wolken,
die über einen schwarzen Himmel ziehen,
aus dessen Höhen das Klagen verlorener Träume
flehend gen Erde zieht
und tränken kriegsverbranntes Land…

kalter Wind weht die Asche um mich herum auf,
wie eine grausame Erinnerung haftet sie an meinen Sohlen,
jeder Schritt wird schwerer, langsamer,
mir schmerzen die Knie, der Rücken…
das Herz…

und den trüben Blick apathisch geradeaus gerichtet
irre ich schleppenden Ganges
durch diese unwirkliche Welt,
immer auf der Suche nach einem Funken Hoffnung,
so er noch nicht erloschen…

immer wieder sehe ich dieses Bild,
stehe ich vor dem Spiegel
und sehe mir selbst
tief in die Augen…

Von Sinja