Im inneren meiner Seele

…Farben, Fragmente der Erinnerung, vergessen der Ursprung. Schmerzhafte Blitze die wieder und wieder meine Träume kreuzen. Lichter deren Klänge meinen Geist umhüllen wie die Erde ihre Kinder. Gefühle und Sehnsüchte, versteckt im Schatten meiner Seele. Errichtete Mauern zum Einsturz bereit.
Wieder und wieder Rufe des Schmerzes der Vergangenheit, Stimmen der Qualen und Angst.
Klirrende Kälte, die wie schleichende Verderbnis ihren Weg ins Innere sucht. Angetrieben vom Wissen der Vernunft, zu finden einen Weg.
Wie kristallartige Facetten, so scheinen die Möglichkeiten ihr zu entkommen, ihr der Gewissheit vom Ende. Begonnen das Leben doch verurteilt zur Qual der Einsamkeit, so gelebt um zu brechen den Kreis der beschritten ist. Kein Leben in Einsamkeit, keinen Tod im selbigen Zustand der Apokalypse. Was gewollt, so ist der Einklang mit der Seele, dem alten und dem was kommen wird.
Tief im Herzen das traurige Wissen um eine Existenz die einmal war und noch ist. Doch verboten und unmöglich den Weg zu beschreiten der in die Heimat führt. Völker die im Vergessenem Leben, als Funke in den Köpfen der Gegenwart zu leben scheinen und nach Hilfe rufen. Das schreien die Kinder und Frauen, ihre Männer doch einst auszogen um für eine bessere Welt zu kämpfen, die nun gen Himmel schauen und wissen das alles verloren ist.

Doch noch immer glüht in ihnen der Hoffnungsschimmer wie kleine Partikel des Rußes, der sich zaghaft, geschmeidig und fast lautlos von den Flammen der entzündeten Kerzen erhebt. Wie die Bewegungen der Haare im leisen Wind der untergehenden Sonnen….
…sie steht dort am Riff, schaut in der weiten Leere der blutigen See entgegen, hofft freudig auf Erfüllung des Schicksal und doch flehend dem Kreis zu entspringen. Der Wind, der übers Meer kommt gibt ihr Antwort, eine Antwort die nur sie versteht. Jahrhunderte überlebt, Teil eines jeden in dieser Welt, eines jeden Baumes, jeden Flusses, jeden Steines und auch jedem Atemzug so ist es als ob sie jedem offen steht. Nur vergessen wurde es, zu lauschen den Klängen der Zeit, die erzählen.

Verzerrte Schatten kehren heim, verblassend die Bilder der Gewissheit. Wieder taub, vergessen und ungewollt. Als Feind gesehen und toleriert im Gedränge der Gesellschaft. Was bleibt, ein bitterer Geschmack dessen was vorerst im Schatten versteckt…die Einsamkeit.
Ein Stück der Mauer ausgebessert, errichtet und verstärkt.
Eine Mauer aus den Ängsten, der Hoffnungen und der Bestimmtheit, einem jedem gegeben am Anfang seines Bestehens.
Verflucht zu wiederholen seinen Kreis bis der Ausbruch von Bestand, findend die Ruhe in seinem Paradies….
Stille, Schwärze, Nicht, was erwartet einen jeden? Ganz gleich, denn niemand ist gefeit vorm strahlenden Blick der Erlösung.
Nur Hoffnung und Illusionen bieten Schutz dem Geist. Verwirrend die die Erkenntnis erlangten, der Wahrheit gleich. Visionen des Winters, klar und schreckhaft deutlich, zu wissen das das wärmende Feuer an Macht verliert um im eigenem Dunst zu ersticken.

Doch immer die Hoffnung dem Kreis zu sprengen und die Freiheit zu erreichen………….

Nightdreams